Montagskritik #008: DEATHGASM \m/

dgasm-txt„Liebe ist… Eis essen im Park“

Neuseeland ist echt ein Land für sich. Ein sehr schönes Land, voller Magie, Elfen und Hobbits…und Peter Jackson.
Dieser hatte seinerzeit ziemlich vorgelegt im Splatter-Slapstick-Genre.
Zwischendurch gab es immer wieder Versuche gute Genre-Filme (wobei „gut“ hier sehr subjektiv ist) zu produzieren, die aber allzu oft scheiterten. Das ist hier nicht der Fall!
Wer also eine Mischung aus Detroit Rock City, Evil Dead und Braindead sucht, der wird hier mehr oder weniger fündig.
In den 80ern gab es auch noch Trick or Treat aka Ragman, der ein ähnliches Thema behandelte.
Und hier haben wir nun einen wahrhaftigen 80er Film, vom Bild her, den Effekten, der Kameraführung, und und und… Eine echte Hommage also?
Das denke ich nicht, da wollten vielmehr ein paar Typen einen richtig guten Film nach ihrem Geschmack machen.

Das haben sie auch geschafft.

Es geht also um ein paar jugendliche Metall-Fans die zufällig auf eine satanische Partition stoßen und dabei die Hölle auf Erden, oder zumindest auf das Kaff in dem sie wohnen, entfesseln.
Die Story ist nichts Besonderes, die Umsetzung allerdings sehr gelungen!
Wer die 80er Atmosphäre mag, blutige und gut gemachte Splatter-Effekte liebt und sich darüber hinaus mit dem Metall-Genre identifizieren kann, der sollte sich dieses Werk anschauen.
Teilweise erinnert es an Evil Dead 2, dann wieder an Braindead u.Ä.
In einer Szene geht die Absurdität so weit, dass von Dämonen besessene Personen mit Dildos und Analbeads bekämpft werden! Ja, das ist Humor den nicht jeder mag…doch hier passt es einfach wie die Faust..aufs Auge 🙂
Ich habe lange auf einen Film wie diesen gewartet und wurde wahrlich nicht enttäuscht.
Hatte ich schon erwähnt dass der Soundtrack bombastisch ist?
Ein paar Details sind wie immer nicht ganz ausgereift, hier und da hätte man vielleicht das ein oder andere Element besser ausbauen oder vertiefen können, doch vermutlich wäre dann nicht die rohe Energie die in diesem Film steckt, rüber gekommen.

Er ist wie die Musik: Roh und ungeschliffen, aber geil!

„Metal is the way“ \m/

Soviel dazu 😉

 

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