Montagskritik #010: Burying the Ex

btex

RIP Anton Yelchin

Eigentlich sollte der Untertitel „Totgesagte leben länger“ lauten, doch das fand ich dann doch etwas unpassend bzw. verfrüht…

Zur Kritik:

Endlich mal wieder ein Joe Dante-Film!
Zugegeben, die glorreiche Zeit von Gremlins, Small Soldiers & Co. ist lange her und wird (vermutlich) leider auch nicht wiederkehren. Es fehlt einfach die „Magie“.
Der Film hat seine Qualitäten und wird nie wirklich langweilig, nur hätte ich mir etwas mehr gewünscht, einfach das gewisse Joe-Dante-Etwas.
Nichts Halbes und nichts Ganzes könnte man sagen.

Zu wenig Horror für einen Zombiefilm und zu wenig Comedy für eine Komödie, oder einfach von beidem zu wenig.
Mittelmäßig, das trifft es wohl am Besten.
Lag es am Drehbuch, am Budget, den Schauspielern?
Letztere haben prinzipiell durchweg getan was sie konnten (Anton Yelchin, Alexandra Daddario, Ashley Greene u.A.), der obligatorische Gastauftritt von Dick Miller inklusive! Ein wenig erschrocken hatte ich mich bei dessen Anblick allerdings schon, der Zahn der Zeit hat ganz schön genagt…

Trotzdem.

Liebe Studios, erinnert euch an Joe Dante!
Drückt dem Mann ein gutes Drehbuch in die Hand, gebt ihm ein vernünftiges Budget und lasst ihn tun was er am besten kann! Nämlich Filme machen.
Danke.

 

Edit: Zu Anton Yelchin (dem Hauptdarsteller, übrigens auch der „neue“ Tchekov aus J.J. Abrams Star Trek-Reboot und ein paar anderen durchaus sehenswerten Filmen.)
Er war auch in dem Fright Night Remake zu sehen (das ziemlich gut war!), hätte durchaus eine tolle Karriere vor sich gehabt.)
Doch er ist erst kürzlich verstorben mit 27 Jahren, was uns auf traurige Weise an unser aller Sterblichkeit erinnert.
Möge er in Frieden ruhen…

2 Comments for “Montagskritik #010: Burying the Ex”

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